Thermomix Apfelkuchen: Das beste Rezept

Inhaltsverzeichnnis

Weißt du, was mich jedes Jahr aufs Neue in den Herbstzauber zieht? Es ist nicht nur das raschelnde Laub oder die kühle Luft, sondern vor allem dieser unwiderstehliche Duft, der durchs Haus zieht: der Geruch von frisch gebackenem Apfelkuchen. Und wenn ich sage Apfelkuchen, dann meine ich nicht irgendeinen, sondern den, der bei uns zur Familienlegende geworden ist – ein saftiger, aromatischer Thermomix Apfelkuchen, der so einfach ist, dass du ihn fast mit geschlossenen Augen backen kannst. Ich habe so viele Rezepte ausprobiert, von krümelig bis fest, aber dieses hier ist der Goldstandard. Es ist der Kuchen, den Freunde einfordern, wenn sie vorbeikommen, und der Reste für den nächsten Morgen unmöglich macht. Heute zeige ich dir mein absolutes Lieblingsrezept, mit allen Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe, damit auch dein Kuchen perfekt wird. Hol schon mal die Äpfel raus – es lohnt sich!

Zutatenliste

Für einen klassischen, saftigen Apfelkuchen aus der Thermomix brauchst du keine exotischen Zutaten. Das Geniale ist die einfache Zusammenstellung, die trotzdem ein grandioses Ergebnis liefert. Hier ist, was in deine Schüssel muss:

Für den Teig:

  • 200 g weiche Butter (Raumtemperatur ist das A und O!)
  • 200 g Zucker (ich nehme gern Rohrohrzucker für eine leichte Karamellnote)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz (unterschätz sie nicht, sie bringt den Geschmack erst richtig raus)
  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2-3 EL Milch (falls der Teig zu fest ist)
  • Für den Belag:

  • 1,2 kg säuerliche Äpfel (z.B. Boskop, Elstar oder Granny Smith – mehr dazu später)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2-3 TL Zimt (je nachdem, wie sehr du ihn magst)
  • 2 EL Zucker (für die Äpfel)
  • Etwas Butter für die Form
  • Paniermehl oder gemahlene Haselnüsse für die Form (mein Geheimtipp gegen einen durchweichten Boden!)
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Jetzt wird’s praktisch! Folge einfach diesen Schritten und du kannst nichts falsch machen. Ich verspreche dir, die Thermomix macht hier den größten Teil der Arbeit.

    1. Die perfekte Basis: Der Rührteig

    Zuerst butterst du deine Springform (26 cm Durchmesser) gut ein und bestreust den Boden großzügig mit Paniermehl oder gemahlenen Haselnüssen. Das klingt vielleicht altmodisch, aber es ist der Game-Changer! Es saugt eventuelle Flüssigkeit von den Äpfeln auf und verhindert, dass der Boden pappig wird.
    Nun geht’s an den Teig: Gib die weiche Butter, den Zucker, die Eier, den Vanillezucker und die Prise Salz in den Mixtopf. Stell ihn für 4 Minuten auf Stufe 4 ein. Was hier passiert, ist magisch: Die Zutaten cremig aufschlagen ist die absolute Grundlage für einen luftigen, saftigen Kuchen. Vergiss nicht, den Mixtopf-Deckel mit dem Messbecher zu schließen.
    Während der Thermomix rührt, kannst du schon Mehl und Backpulver in einer Schüssel miteinander vermengen. Nach den 4 Minuten Schlagzeit schaltest du die Maschine aus, nimmst den Mixtopf vom Gerät und hebst das Mehl-Backpulver-Gemisch vorsichtig mit einem Spatel unter. Nicht mehr mixen! Einfach nur unterheben, bis keine Mehlklümpchen mehr zu sehen sind. Der Teig sollte vom Löffel fallen, aber nicht zu flüssig sein. Falls er dir zu zäh erscheint, rühre einfach nach und nach 1-2 EL Milch unter. Den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.

    2. Die Königsklasse: Die Äpfel vorbereiten

    Jetzt kommen die Stars des Ganzen: die Äpfel. Schäle sie, viertel sie und entferne das Kerngehäuse. Schneide die Viertel dann in nicht zu dünne Spalten. Gib sie sofort in eine Schüssel und beträufle sie mit dem Zitronensaft – das verhindert das unschöne Braunwerden und gibt eine frische Säure. Jetzt kommt der Geschmackskick: Vermische die Apfelspalten gründlich mit dem Zimt und den 2 EL Zucker. Verteile die Äpfel nun dachziegelartig und schön dicht auf dem Teigboden. Drücke sie leicht an. Ein kleiner Profi-Trick: Ich lasse in der Mitte oft einen kleinen Kreis frei oder lege die Spalten spiralförmig – das sieht einfach wunderbar aus und backt gleichmäßiger.

    3. Ab in den Ofen – mit Geduld

    Heize deinen Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft 160°C) vor. Stelle den Kuchen auf die mittlere Schiene und backe ihn für 50-60 Minuten. Die Ofentür in der ersten halben Stunde bitte nicht öffnen! Der Teig braucht diese Zeit, um stabil aufzugehen. Ob der Kuchen fertig ist, testest du am besten mit einem Holzstäbchen. Steche es nicht in die Äpfel, sondern in den Teig am Rand. Kommt es sauber heraus, ist er perfekt. Lass ihn unbedingt für 10-15 Minuten in der Form abkühlen, bevor du den Rand löst. So bröselt er nicht.

    Anmerkungen und Variationen

    Hier kommt der Teil, in dem du kreativ wirst! Dieses Grundrezept ist so vielseitig wie der Herbst selbst.

    Die Wahl der richtigen Äpfel

    Das ist entscheidend! Für einen saftigen Apfelkuchen mit Biss nimmst du am besten eine Mischung aus säuerlichen und festen Sorten wie Boskop und Elstar. Boskop zerfällt leicht und gibt eine tolle Saftigkeit, Elstar bleibt in Form. Willst du es herber, nimm Granny Smith. Ein reiner Boskop-Kuchen kann etwas zu matschig werden – also mische ruhig!

    Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

  • Der Boden wird nass: Dagegen hilft unser Geheimwaffe Paniermehl/Nüsse in der Form. Außerdem: Die Äpfel nicht zu dünn schneiden und gut mit Zimt/Zucker mischen, damit sie Flüssigkeit binden.
  • Der Teig geht nicht auf / wird zu fest: Mehl und Backpulver immer erst sieben oder zumindest gut mischen, bevor du es unterhebst. Und die Butter muss wirklich weich sein! Direkt aus dem Kühlschrank ist ein No-Go.
  • Die Äpfel verbrennen oben: Wenn der Kuchen schon goldbraun ist, die Äpfel aber noch zu bissfest, einfach ein Stück Alufolie locker über den Kuchen legen.
  • Lass dich inspirieren: Meine Lieblingsvariationen

    Trau dich, zu experimentieren! Streue vor dem Backen eine Handvoll grob gehackte Walnüsse oder Haselnüsse über die Äpfel – das gibt Crunch. Oder wie wär’s mit einer Streusel-Variante? Für Streusel einfach 150g Mehl, 100g kalte Butter in Würfeln, 100g Zucker und 1 TL Zimt in den Mixtopf geben und für 10 Sekunden auf Stufe 5 „zerhacken“. Über die Äpfel streuen und mitbacken. Göttlich! Für Erwachsene kann ein Schuss Calvados oder Rum im Zitronensaft für die Äpfel ein absoluter Geschmacksbooster sein.

    Am Ende geht es darum, dass dein Haus nach Glück duftet und alle um ein Stück dieses warmen, herbstlichen Thermomix Apfelkuchens betteln. Es ist mehr als nur ein Rezept – es ist ein Ritual. Also, schnapp dir deine Äpfel und leg los. Ich bin mir sicher, dieser Kuchen findet auch bei dir einen Stammplatz in der Back-Rotation. Gutes Gelingen und lass es dir schmecken

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