Rumkugeln selber machen: Original Bäcker-Rezept zum Nachbacken
Rumkugeln gehören zu den beliebtesten Süßigkeiten in der Weihnachtszeit, aber sie schmecken das ganze Jahr über köstlich. Diese kleinen Leckereien sind einfach zuzubereiten und erfordern nur wenige Zutaten. Wenn du sie selbst machst, kannst du sicherstellen, dass sie frisch und ohne künstliche Zusatzstoffe sind.
Die Zutaten für deine Rumkugeln
Für dieses traditionelle Bäcker-Rezept benötigst du folgende Zutaten:
- 200 g Biskuitteig (selbst gemacht oder gekauft)
- 100 g Zartbitterschokolade
- 100 g Puderzucker
- 100 g weiche Butter
- 100 g gemahlene Mandeln
- 4-5 Esslöffel Rum (je nach Geschmack)
- 2 Esslöffel Kakaopulver
- Schokostreusel oder Kokosraspeln zum Wälzen
Schritt-für-Schritt Anleitung zur Zubereitung
1. Vorbereitungen treffen
Bevor du mit der Zubereitung beginnst, stelle sicher, dass alle Zutaten Raumtemperatur haben. Das erleichtert das Vermengen und sorgt für eine gleichmäßige Konsistenz.
2. Biskuitteig zerkleinern
Kleinere Biskuitstückchen ergeben eine gleichmäßige Masse. Zerkleinere den Biskuitteig entweder mit einem Messer oder in einer Küchenmaschine, bis du feine Krümel erhältst.
3. Schokolade schmelzen
Zerhacke die Zartbitterschokolade und schmelze sie im Wasserbad oder in der Mikrowelle. Achte darauf, dass die Schokolade nicht anbrennt. Lasse sie anschließend etwas abkühlen.
4. Butter und Puderzucker vermengen
Schlage die weiche Butter mit dem Puderzucker in einer großen Schüssel cremig. Am besten verwendest du dazu einen Handmixer oder eine Küchenmaschine.
5. Zutaten zusammenführen
Gib nun die abgekühlte Schokolade, die gemahlenen Mandeln und den zerkrümelten Biskuitteig zur Butter-Zucker-Mischung. Rühre alles gut durch.
6. Rum hinzufügen
Füge den Rum nach und nach hinzu, während du die Masse weiter rührst. Probiere zwischendurch, um sicherzustellen, dass die Menge des Rums nach deinem Geschmack ausreicht.
7. Kugeln formen
Decke die Schüssel mit der Masse ab und stelle sie für etwa eine Stunde in den Kühlschrank. So wird die Masse fester und lässt sich leichter formen. Anschließend forme gleichmäßige kleine Kugeln, etwa so groß wie eine Walnuss.
8. Kugeln wälzen
Wälze die Kugeln in Schokostreuseln oder Kokosraspeln, je nachdem was du bevorzugst. Dies gibt den Rumkugeln eine zusätzliche Textur und einen optischen Reiz.
9. Lagern und Servieren
Lass die fertigen Rumkugeln erneut im Kühlschrank fest werden, bevor du sie servierst. In einer luftdichten Dose kühl aufbewahrt halten sie sich etwa eine Woche.
Tipps und Tricks für perfekte Rumkugeln
- Zutatenqualität: Hochwertige Zutaten sorgen für ein besseres Endergebnis. Besonders der Rum sollte eine gute Qualität haben.
- Anpassungen: Wenn du keinen Alkohol verwenden möchtest, kannst du den Rum durch Rum-Aroma oder Orangensaft ersetzen.
- Kreativität: Experimentiere mit verschiedenen Dekorationen wie gehackten Nüssen, Kakaopulver oder essbarem Glitzer.
- Konsistenz: Falls die Masse zu trocken ist, füge etwas mehr Rum oder ein paar Tropfen Milch hinzu. Ist die Masse zu feucht, können gemahlene Mandeln oder mehr Biskuitkrümel Abhilfe schaffen.
Warum selbstgemachte Rumkugeln immer eine gute Idee sind
Selbstgemachte Rumkugeln sind nicht nur lecker, sondern auch ein tolles Geschenk. Verpackt in einer hübschen Dose oder in Zellophan mit einer Schleife, sind sie das perfekte Mitbringsel für Feierlichkeiten. Außerdem weißt du genau, was drin steckt, und kannst auf künstliche Aromen und Konservierungsstoffe verzichten.
Fazit
Rumkugeln nach einem traditionellen Bäcker-Rezept herzustellen, ist einfacher als du denkst. Mit wenigen Zutaten und ein wenig Zeit zauberst du köstliche Pralinen, die nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über Freude bereiten. Also, ran an die Schüsseln und viel Spaß beim Backen!