Hast du auch manchmal das Gefühl, dein Körper braucht einfach mal eine Pause? Nicht von der Arbeit, sondern von allem, was wir ihm tagtäglich zumuten? Die fettige Pizza vom Vortag, der dritte Kaffee am Nachmittag oder das süße Stückchen zum Abschluss – es summiert sich. Und dann meldet sich dieses leichte, träge Völlegefühl, das einfach nicht weichen will. Genau für solche Tage ist diese Fastensuppe mein absoluter Geheimtipp. Sie ist keine strenge Fastenkur, sondern vielmehr eine liebevolle Einladung an deinen Körper: eine Mahlzeit, die leicht ist, aber trotzdem richtig satt macht, die lecker schmeckt und mit ihrer Power aus Gemüse und Kräutern ganz natürlich entgiftend wirkt. Stell sie dir vor wie eine innere Dusche, eine Reset-Taste für dein Wohlbefinden. Perfekt also für einen bewussten Tag, nach einem üppigen Wochenende oder einfach, wenn du deinem Verdauungssystem etwas Gutes tun möchtest. Das Beste daran? Sie ist in unter 30 Minuten fertig und schmeckt so gut, dass du sie sicher öfter kochen wirst, nicht nur zum „Entgiften“.
Zutatenliste
Die Magie dieser Suppe liegt in ihrer Einfachheit und den frischen, unverfälschten Zutaten. Du brauchst nichts Exotisches, alles findest du im gut sortierten Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Die Mengen sind für einen großen Topf, der für 4-6 Portionen reicht – sie schmeckt nämlich am nächsten Tag noch besser!
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Hier geht’s ans Eingemachte – aber keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Stell dir dein Lieblingsmesser und einen großen, schönen Topf bereit.
Und fertig ist deine persönliche Wohlfühl-Bombe! Lass sie dir in einer schönen Schüssel schmecken.
Anmerkungen und Variationen
Das Schöne an dieser Fastensuppe ist, dass sie ein fantastisches Grundgerüst ist, mit dem du spielen kannst. Sie lebt von deiner Kreativität und dem, was gerade Saison hat.
Warum diese Suppe so besonders wirkt
Jede Zutat hat einen Job. Der Ingwer wärmt von innen und regt die Verdauungssäfte an. Knoblauch und Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen, die die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit unterstützen. Das grüne Gemüse wie Brokkoli ist eine Chlorophyll-Powerquelle, und die Zitrone hilft, den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Es ist eine synergetische Wirkung, die du nach einer Portion als angenehme Leichtigkeit spürst.
Meine besten Tipps und Tricks
Ein häufiger Fehler ist, das Gemüse zu lange zu kochen, bis es matschig ist und alle Vitalstoffe verloren gehen. Bissfest ist hier das Zauberwort! Außerdem: Scheu dich nicht vor Fett. Das Olivenöl ist essentiell, damit dein Körper die fettlöslichen Vitamine aus dem Gemüse überhaupt aufnehmen kann. Und wenn du die Suppe als eintägige Kur genießen möchtest, koche einfach die doppelte Menge und iss sie über den Tag verteilt immer wieder. Halte dich dabei an dein Hungergefühl.
Lass deiner Kreativität freien Lauf
Kein Sellerie da? Nimm mehr Lauch oder Fenchel. Pastinake nicht deins? Eine Süßkartoffel gibt eine cremige Note. Für eine extra Portion Proteine kannst du am Ende eine Handvoll frischen Spinat oder Grünkohl unterrühren – er fällt einfach zusammen. Und wenn du mal eine cremigere Variante möchtest, püriere einfach die Hälfte der Suppe und mische sie wieder unter. Das gibt eine tolle Konsistenz.
Die wichtigste Zutat aber, die in keinem Rezept steht, ist die Achtsamkeit. Nimm dir Zeit, das Gemüse zu schneiden, den Duft zu riechen und die Suppe in Ruhe zu genießen. Dein Körper wird es dir danken. Also, schnapp dir deinen Topf und leg los – dein Reset für mehr Leichtigkeit wartet schon!




