Fastensuppe Rezept: Leicht, lecker & entgiftend

Inhaltsverzeichnnis

Hast du auch manchmal das Gefühl, dein Körper braucht einfach mal eine Pause? Nicht von der Arbeit, sondern von allem, was wir ihm tagtäglich zumuten? Die fettige Pizza vom Vortag, der dritte Kaffee am Nachmittag oder das süße Stückchen zum Abschluss – es summiert sich. Und dann meldet sich dieses leichte, träge Völlegefühl, das einfach nicht weichen will. Genau für solche Tage ist diese Fastensuppe mein absoluter Geheimtipp. Sie ist keine strenge Fastenkur, sondern vielmehr eine liebevolle Einladung an deinen Körper: eine Mahlzeit, die leicht ist, aber trotzdem richtig satt macht, die lecker schmeckt und mit ihrer Power aus Gemüse und Kräutern ganz natürlich entgiftend wirkt. Stell sie dir vor wie eine innere Dusche, eine Reset-Taste für dein Wohlbefinden. Perfekt also für einen bewussten Tag, nach einem üppigen Wochenende oder einfach, wenn du deinem Verdauungssystem etwas Gutes tun möchtest. Das Beste daran? Sie ist in unter 30 Minuten fertig und schmeckt so gut, dass du sie sicher öfter kochen wirst, nicht nur zum „Entgiften“.

Zutatenliste

Die Magie dieser Suppe liegt in ihrer Einfachheit und den frischen, unverfälschten Zutaten. Du brauchst nichts Exotisches, alles findest du im gut sortierten Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Die Mengen sind für einen großen Topf, der für 4-6 Portionen reicht – sie schmeckt nämlich am nächsten Tag noch besser!

  • 2 EL hochwertiges Olivenöl oder Kokosöl
  • 2 mittelgroße Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 4 Knoblauchzehen, fein gehackt (sei mutig, Knoblauch ist ein Entgiftungs-Held!)
  • 1 Stück Ingwer (daumengroß), gerieben oder fein gehackt
  • 3 mittelgroße Möhren, in Scheiben oder Halbmonde geschnitten
  • 1/2 Knolle Sellerie (oder 3-4 Stangen), in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 große Pastinake oder Petersilienwurzel, gewürfelt (gibt eine wunderbare süßliche Note)
  • 1 Brokkoli, in kleine Röschen zerteilt (den Strunk nicht wegwerfen, schälen und mitkochen!)
  • 1 Handvoll grüne Bohnen, geputzt und halbiert
  • 1 Dose (400 ml) stückige Tomaten oder 4 frische Tomaten, gehäutet und gewürfelt
  • 2 Liter Gemüsebrühe (selbst gekocht oder eine gute Qualität ohne Geschmacksverstärker)
  • Saft einer halben Zitrone (unbedingt frisch!)
  • Eine große Handvoll frischer Petersilie und Koriander, grob gehackt
  • Gewürze nach Belieben: 1 TL Kurkuma, 1 TL Kreuzkümmel (Cumin), Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer, eine Prise Chiliflocken für Schärfe
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung

    Hier geht’s ans Eingemachte – aber keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Stell dir dein Lieblingsmesser und einen großen, schönen Topf bereit.

  • Das Fundament schmecken: Erhitze das Olivenöl in einem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebeln hinein und lasse sie für etwa 5 Minuten glasig werden, ohne dass sie Farbe nehmen. Dann kommen Knoblauch und Ingwer dazu – nur eine Minute mitdünsten, bis es herrlich duftet. Dieser Moment ist entscheidend, denn hier legst du die geschmackliche Basis.
  • Wurzelkraft einbringen: Jetzt schubst du die härteren Gemüsesorten – Möhren, Sellerie und Pastinake – in den Topf. Rühre alles gut um, damit sich die Aromen verbinden. Lass das Ganze für weitere 3-4 Minuten leicht anbraten. Du wirst sehen, wie die Farben intensiver werden.
  • Aufgießen und köcheln lassen: Gib die stückigen Tomaten und die Gemüsebrühe in den Topf. Bringe die Suppe kräftig zum Kochen, dann dreh die Hitze runter und lass sie für etwa 15 Minuten sanft köcheln, bis die Wurzelgemüse bissfest weich sind.
  • Die Frische zugeben: Jetzt sind der Brokkoli und die grünen Bohnen an der Reihe. Sie brauchen nicht lange, um ihre knackige Textur und lebendige Farbe zu behalten. Gib sie in die Suppe und lasse alles für weitere 5-7 Minuten köcheln.
  • Den letzten Schliff geben: Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt die Magie: Rühre den frischen Zitronensaft und die gehackten Kräuter unter. Würze kräftig mit Salz, Pfeffer, Kurkuma, Kreuzkümmel und, wenn du magst, den Chiliflocken. Probiere unbedingt! Die Säure der Zitrone macht den Geschmack erst lebendig, und die Kräuter geben diese unglaubliche Frische.
  • Und fertig ist deine persönliche Wohlfühl-Bombe! Lass sie dir in einer schönen Schüssel schmecken.

    Anmerkungen und Variationen

    Das Schöne an dieser Fastensuppe ist, dass sie ein fantastisches Grundgerüst ist, mit dem du spielen kannst. Sie lebt von deiner Kreativität und dem, was gerade Saison hat.

    Warum diese Suppe so besonders wirkt

    Jede Zutat hat einen Job. Der Ingwer wärmt von innen und regt die Verdauungssäfte an. Knoblauch und Zwiebeln enthalten Schwefelverbindungen, die die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit unterstützen. Das grüne Gemüse wie Brokkoli ist eine Chlorophyll-Powerquelle, und die Zitrone hilft, den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Es ist eine synergetische Wirkung, die du nach einer Portion als angenehme Leichtigkeit spürst.

    Meine besten Tipps und Tricks

    Ein häufiger Fehler ist, das Gemüse zu lange zu kochen, bis es matschig ist und alle Vitalstoffe verloren gehen. Bissfest ist hier das Zauberwort! Außerdem: Scheu dich nicht vor Fett. Das Olivenöl ist essentiell, damit dein Körper die fettlöslichen Vitamine aus dem Gemüse überhaupt aufnehmen kann. Und wenn du die Suppe als eintägige Kur genießen möchtest, koche einfach die doppelte Menge und iss sie über den Tag verteilt immer wieder. Halte dich dabei an dein Hungergefühl.

    Lass deiner Kreativität freien Lauf

    Kein Sellerie da? Nimm mehr Lauch oder Fenchel. Pastinake nicht deins? Eine Süßkartoffel gibt eine cremige Note. Für eine extra Portion Proteine kannst du am Ende eine Handvoll frischen Spinat oder Grünkohl unterrühren – er fällt einfach zusammen. Und wenn du mal eine cremigere Variante möchtest, püriere einfach die Hälfte der Suppe und mische sie wieder unter. Das gibt eine tolle Konsistenz.

    Die wichtigste Zutat aber, die in keinem Rezept steht, ist die Achtsamkeit. Nimm dir Zeit, das Gemüse zu schneiden, den Duft zu riechen und die Suppe in Ruhe zu genießen. Dein Körper wird es dir danken. Also, schnapp dir deinen Topf und leg los – dein Reset für mehr Leichtigkeit wartet schon!

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